RFID Reader

Integrieren Sie RFID-Funktionalität in Ihren Projekten!

Das iSRFID-Modul ermöglicht die Verwendung und Steuerung von RFID in Ihren Projekten.
Mit diesem Modul können einzelne Objekte (Eintrittstickets, Exponate, etc.) identifiziert werden, so dass individuell darauf reagiert werden kann.
Durch diese Technik ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten.

Einbauvarianten von RFID-Readern

Unsere RFID-Reader kann man flächenbündig einlassen und durch die individuelle Bedruckung der Umgebung anpassen. Außerdem lässt sich das Feedback des eingebauten LED-Rings anpassen.
RFID-Reader lassen sich auf verschiedene Arten einbauen:

In Zusammenarbeit mit dem Möbelbau kann man z.B. eine eingelassene Variante realisieren bei der eine passende Öffnung in das Deckmaterial gefräst wird, um den RFID-Reader darin einzulassen.

Eine andere Variante ist, den Reader aufzusetzen. Das macht zum Einen die Montage flexibler und zum Anderen kann der Reader auch an Stellen eingesetzt werden, an denen er mehr Beweglichkeit behalten soll z.B. an einer Kasse. Dort kann der Reader dann abwechselnd unter oder oben auf der Theke platziert werden, je nachdem ob Mitarbeitende oder Kunden ein RFID-Tag scannen wollen.

Objekterkennung mittels RFID Reader im Museum, im Science Center oder in Ausstellungen

Da ein RFID System sehr robust ist und Transponder in allen möglichen Varianten zur Verfügung stehen (z.B. als Kunststoffnägel), kann es auch in Bereichen eingesetzt werden, wo das fassbare Erlebnis im Vordergrund steht.

So können zum Beispiel RFID Tags in beweglichen Exponaten untergebracht werden. Stellt nun ein Besucher diesen Gegenstand auf ein Lesegerät, können entsprechende Informationen in Form von Audio- oder Video-Beiträgen gestartet werden.

Anwendungsbeispiel:
Individuell zugeschnittene Präsentation für Besucher*innen

Ein Beispiel für die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von RFID Technik ist das RFID-System im Deutschen Dampflokomotiv Museum im Fränkischen Neuenmarkt.
http://www.dampflokmuseum.de/

Hier werden alle Besucher*innen mit Eintrittstickets ausgestattet, welche einen Transponder integriert haben.

Mit diesen besteht die Möglichkeit, dass Besucher*innen vor Antritt des Rundgangs ihren Kenntnisstand und ihre Sprache angeben können. Sie legen also ihre Transponder auf einen RFID-Leser und wählen über einen Touchscreen „Deutsch, Englisch oder Französisch“ und „Experte, Fortgeschrittener oder Anfänger“. Diese Daten werden in der Datenbank gespeichert.
Dadurch kann man an den einzelnen Informationsstationen identifiziert werden (ohne personenbezogene Daten und natürlich freiwillig).

Befindet sich nun eine Person an einem Exponat und zieht die Transponder-Karte über ein integriertes Lesegerät, werden die Informationen in entsprechender Sprache und Komplexität (Anfänger, Fortgeschritten, Experte) dargestellt.

Nachdem die Ausstellung durchlaufen und das Ticket zurück gegeben wurde, wird der Datensatz gelöscht. Damit ist der Transponder für die nächste Person wieder zu verwenden.

Die Einsatzmöglichkeiten, die eine RFID Implementierung mit unserem System bietet, sind damit natürlich nicht ausgeschöpft. Beispielsweise könnten Besucher*innen ihre E-Mail-Adresse dem Transponder zuordnen und so auf Wunsch Informationen zu den besuchten Exponaten zugeschickt bekommen.

Hardware

  • Flächenbündiger Einbau
  • Individuell gestaltbare Oberfläche
  • Visuelles Feedback einstellbar
Die netzwerkfähigen RFID-Lesegeräte kommunizieren mittels einer eigenen IP Adresse mit dem Software Modul. Durch die PoE (Power over Ethernet) Fähigkeit genügt jedem Leser eine CAT5 Verbindung als Anschlussleitung, wodurch der Installationsaufwand minimiert wird.
Ein Lesegerät kann aufgesetz oder flächenbündig installiert oder „unsichtbar“ hinter Glas oder Holz verbaut werden.

Software

Der RFID-Provider von NeuroomNet kommuniziert mit den Lesegeräten über Netzwerk. Die IDs der verwendeten Tags können einfach an die Mediensteuerung durchgereicht werden oder aber zuvor mit Einträgen aus der Datenbank verknüpft werden.

Was ist RFID?

Die Abkürzung RFID steht für radio-frequency identification, also die Identifizierung mit elektromagnetischen Wellen. Damit wird Technologie beschrieben, die innerhalb eines Sender-Empfänger-Systems das berührungslose und automatische Identifizieren und Lokalisieren von Lebewesen und/oder Objekten mit Hilfe von Radiowellen ermöglicht.
Bestandteile eines RFID-Systems sind zum Einen der Transponder bzw. das Funketikett, welches einen kennzeichnenden Code enthält. Dieser befindet sich am Gegenstand oder Lebewesen. Zum Anderen wird ein Lesegerät benötigt, das den Code auslesen kann.
Die Größe von RFID-Transpondern kann je nach Bedarf variieren. So werden zum Beispiel bei Haustieren RFID-Transponder implantiert, die kaum größer als ein Reiskorn sind.
Eine besonders günstige Möglichkeit besteht außerdem in einem Verfahren, das die Transponder mit stabilen Schaltungen aus Polymeren drucken lässt. Dadurch lässt sich die Größer und auch der Preis der Transponder weiter reduzieren sowie die Auslesung der Geräte unauffälliger gestalten.